Programm Flyer des ersten eHealth Forum Freiburg 2011
Programm Flyer des ersten eHealth Forum Freiburg 2011, französisch



Rückblick eHealth Forum Freiburg 2011

Die Zukunft von IT im Gesundheitswesen hat begonnen!

Die Zukunft von IT im Gesundheitswesen wurde am 14. Mai 2011 auf dem ersten eHealth Forum Freiburg (eHFF) vorgestellt und diskutiert: Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich am 14. Mai im Haus der Ärzte zu den neuesten Entwicklungen, digitalen Projekten und Praxisbeispielen an der Schnittstelle zwischen Gesundheitswesen, Medizintechnik und Informationstechnologie informiert. An der vom medien forum freiburg initiierten und organisierten Auftaktveranstaltung waren zahlreiche Partner, Sponsoren und rund 25 Referenten beteiligt. Das eHealth Forum Freiburg wird nun jährlich stattfinden.

Auf der Tagesordnung der Veranstaltung standen Themen wie Prozessoptimierung, Ressourcenmanagement und Datenschutz im Gesundheitswesen ebenso wie Social Media, die Bedeutung von Arztportalen sowie Handy-Apps für Mediziner und Patienten.  „Gesundheitswesen, Medizintechnik und Informations- und Kommunikationstechnologie sind untrennbar miteinander verbunden. Ich finde es gut, dass mit dem eHealth Forum in Freiburg der Ärzteschaft und der ITK- sowie MedTech-Branche eine Plattform zur Diskussion, Information und zum Meinungsaustausch gegeben wird. Wir sind sehr gespannt darauf, welche kreativen Ideen und Produkte uns die IT-Experten heute vorstellen“, so Dr. Johannes Probst, Bezirksbeirat der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, bei der Eröffnung der Fachtagung.

Allzeit mobil: Der Patient im Mittelpunkt
Natürlich gab es Neues aus der Telekommunikation, so stellte Malaika Lauk, Geschäftsführerin von Health Apps, in der Impulsrunde „eBusiness als Chance für Mediziner“ ein neues Produkt aus dem Bereich der Handy-Applikationen vor: „Nach neuesten Schätzungen werden bis 2015 über 500 Millionen Menschen weltweit so
genannte ‚mobile Health’-Applikationen verwenden. Diese meist auf Smartphones (wie dem iPhone) basierenden Anwendungen sind praktisch bezahlbare Konsumentenversionen medizintechnischer Kleingeräte und Messmethoden. Dabei geht es nicht um den Ersatz der Diagnostik, sondern darum, Patienten zu motivieren und zu begeistern, ihre eigene Leistung und ihr Wohlbefinden kontinuierlich zu verbessern. Für den Arzt eröffnen sich neue Kommunikationskanäle zu Patienten bis hin zur direkten Betreuung mit Coaching-Programmen. Unser StudyMyHealth Konzept soll Spaß machen und Interesse wecken, sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen."

Endlich eine gemeinsame Plattform für den Austausch!
Neben den zahlreichen Kurzvorträgen konnten sich die Teilnehmer in den vielen Pausen austauschen und vernetzen. Nicht nur die Referenten und Veranstalter waren mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. „Ich freue mich, dass jemand den Mut hatte, die beiden Bereiche ITK und Gesundheitswesen mit dieser Veranstaltung zusammenzubringen. Hier ist wohl die Speerspitze derer versammelt, die erfasst haben, was die Zukunft im Gesundheitswesen ist. Die Entwicklung bei der Datenspeicherung und den Abrufmöglichkeiten zu jeder Zeit an jedem Ort ist wirklich beeindruckend. Es wäre wünschenswert, dass so eine gut vorbereitete Veranstaltung auf noch mehr Zuspruch stößt. Aber immerhin war das ein sehr guter Anfang. Ich komme wieder!“, so der Teilnehmer Tillmann Steinhilber, Psychiater aus Radolfzell, am Ende der Veranstaltung.

Besonders gelobt wurde die abwechslungsreiche Auswahl an Themen und Best Practices, und die Möglichkeit neue Kontakte in anderen Branchen herzustellen. Den Blick über die Grenze zu den im Rahmen des InterregProjektes IT2Rhine vorgestellten Beispielen aus der Schweiz und dem benachbarten Elsaß fanden viel positives Echo.

„Nach dem guten Start werden wir in den nächsten Tagen und Wochen mit den Partnern Gespräche führen und mit der Planung für das zweite eHealth Forum Freiburg beginnen. Einige interessante Referenten haben sich schon während der Veranstaltung bei uns gemeldet“, so Katja Schwab, Geschäftsführerin des medien forum freiburg und Organisatorin der Veranstaltung.